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Aktion 2013

Der plötzliche Herzstillstand unserer Grafrather Ärztin schockierte die ganze Gemeinde. Wie kann das sein? Warum auch gesunde Menschen? Egal ob alt oder jung?

Bei diesem Notfall war es zwei Umständen zu verdanken, dass unsere Ärztin heute voll im Leben steht und ihre Praxis zum Wohl der Bürger wieder öffnen konnnte:

  • Schnelles Erkennen der lebensgefährlichen Situation durch Passanten
  • Schnelles Eingreifen unseres Helfer vor Ort-Mitarbeiters, der 4 Minuten nach Alarmierung bereits die Defibrillation durchführte.

Die Ersthelfer-Wiederbelebung fehlte damals in der Rettungskette.

Zusammen mit der Ärztin nahmen wir diesen Vorfall zum Anlass, um allen interessierten Bürgern die lebensrettenden Maßnahmen an einem Aktionstag zu lehren. An ca. 15 Wiederbelebungspuppen übten die Besucher die schnelle Einschätzung der Situation und die fachgerechte Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Allerdings wollten wir auch darüber aufklären, dass die Wiederbelebung kein "Allheilmittel" ist, mit dem jedes Leben gerettet werden kann. Der Tod gehört zum Leben und so war es uns wichtig, auch Themen wie Palliativ-Medizin und Sterbebegleitung, menschenwürdiges Sterben, Betreuung bei Verlust von geliebten Angehörigen und auch Trauerarbeit näher zu beleuchten. Dabei fanden wir Unterstützung bei verschiedenen Organisationen wie z.B. dem Altenwerk Marthashofen, dem örtlichen Trauercafé, der ambulanten Palliativversorgung der Caritas und dem Kriseninterventionsdienst des Roten Kreuzes.

Für eine schöne Kulisse sorgten die Grafrather Kranzbinderinnen, die ihre Einnahmen für die Veranstaltung spendeten.