Notfallsimulation

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Den hinteren Teil des Trainingszentrums bauten wir zum Simulationsraum aus. Hier werden die Notfallsituationen in einer Wohnzimmer-Atmosphäre dargestellt und von den Übenden abgearbeitet. Durch die Installation verschiedener Kameras und Mikrofone können die Szenen digital aufgezeichnet und im Anschluss gemeinsam besprochen werden.

Simulationsraum

Typischerweise werden in diesem Raum häusliche Notfälle im Wohnzimmer, der Küche oder im Schlafzimmer dargestellt. Es lassen sich neben den internistischen Notfällen aber auch gut chirurgische Lagen wie z.B. ein Leitersturz simulieren.  

Funkanlage

Über die Jahre haben wir die Funkausbildung optimiert. Richtige FMS-Status-Meldungen, Erkundungsergebnisse oder auch Notarzt-Nachforderungen werden hier, im Parallelbetrieb zur ori­gi­nären Leitstelle abgebildet und können beübt werden, ohne den Realbetrieb zu stören.

Debriefing

Durch die Videoaufzeichnung im Simulationsraum kann die Übung anschließend mit allen Beteiligen im Unterrichtsraum analysiert werden. Somit ist es möglich, das eigene Verhalten im Einsatz zu reflektieren und daraus zu lernen.

Patientensimulatoren

Wir nutzen zwei Simulatoren, also Puppen, die einen Großteil der menschlichen Körperfunktionen darstellen können. Zu den Funktionen gehören u.a. physiologische Atemwege, tastbare Pulse, einstellbarer Blutdruck sowie die Möglichkeit, als Trainer über die Puppe zu kommunizieren.

Kamera-/Tonsystem

Mit zwei festen und einer steuerbaren Dome-Kamera lässt sich der gesamte Simulationsraum überwachen und die Szenarien aufzeichnen. Der Ton wird von drei im Raum verteilten Grenzflächenmikrofonen erfasst.

Notfall-Darstellung

Neben den Simulatoren kommen bei Übungen auch geschminkte "Schauspieler" zum Einsatz. Mit dem Schminkkoffer können, mit etwas Übung, sehr realitätsnah Verletzungen dargestellt werden.
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